Tür einbauen - so leicht geht das

Tür einbauen - so leicht geht das

Damit der Einbau der Türe später funktioniert, sollten beim Kauf bereits einige Aspekte berücksichtigt werden. Sehr wichtig hierbei ist das genaue Ausmaß an der Maueröffnung. Zu berücksichtigen sind hierbei Bodenaufbau, Putzdicke und sämtliche Maße. Die Anfertigung einer Skizze kann den Einkauf erleichtern.

Montage vorbereiten
Der erste wichtige Schritt zum Einbau einer Türe ist die Vorbereitung der Montage. Hierzu ist zunächst die lichte Höhe und Breite der Türöffnung an mindestens drei Stellen zu ermitteln. Ist von Links- oder Rechtsanschlag die Rede, handelt es sich hierbei um die Bänder, welche an der Türseite angebracht sind. Sie ist vom Raum aus zu betrachten, in dem sie zu öffnen sind. Bei der Bestellung sind diese mit anzugeben. In Abhängigkeit der Einbausituation, kann die Türe in der Laibung oder einem Mauerfalz nach außen oder innen öffnend eingebaut werden. Ist die Tür geliefert, sollte sie vorab auf Fehler hin überprüft werden. Anschließend ist diese leicht schräg zur Wand, also nicht verkantet, aufzustellen. Auf diese Weise kann sie sich bis zum Einbau nicht verziehen. In aller Regel sind Haustüren aus Kunststoff oder Holz einbaufertig. Ein Anstrich mit Dickschichtglasur ist nur bei grundierten Holzhaustüren notwendig. Damit die Montage leichter vonstatten gehen kann, ist der Türflügel auszuhängen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass zunächst die Transportsicherung im Türflügel zu entfernen ist. Nun kann der Blendrahmen in die Rohbauöffnung gestellt werden.

Montage durchführen
Zu Beginn sind Schwelle sowie Blendrahmenstücke mit zu unterfüttern. Die Schwelle ist vollständig zu unterlegen. Anschließend sind die Blendrahmen mit Hilfe einer Wasserwaage nach allen Seiten hin auszurichten. Beachtet werden sollte ein Mindestabstand von etwa 10 mm zwischen fertigem Fußboden und eingehängtem Türblatt. Würde der Abstand zu gering ausfallen, könnte der Fußboden durch eingeklemmte Steinchen beschädigt werden. Als nächstes sind die Punkte für die Dübellochbohrungen zu markieren. Diese sollten aus der Ecke heraus mindestens 15 cm sowie zwischen den Bohrungen ungefähr 50 cm betragen. Bohrungen in Mauerfugen sind unbedingt zu vermeiden. Nun können die Befestigungslöcher am Blendrahmen gebohrt werden. Bei einer Holztür ist dabei ein Holzbohrer, bei einer Kunststofftür dagegen ein Metallbohrer zu verwenden. Um einen guten Sitz des Schraubenkopfes gewährleisten zu können, sollten die Bohrungen mit einem Senker bis zum Schraubenkopfdurchmesser ausgeweitet werden. Mit einem 10 mm Steinbohrer sind jetzt die Dübellöcher durch den Blendrahmen hindurch zu bohren. Zuerst erfolgt die Befestigung an de Bandseite mit Rahmendübeln aus Metall oder Kunststoff in den Abmessungen 10 x 135 mm (beispielsweise Typ S 10 RL 135). Nun kann der Türflügel wieder eingehängt werden, wobei die Schlossseite nach dem Türflügel auszurichten ist. Durch das Nachsetzen der Keile können erforderliche Korrekturen vorgenommen werden. Auf der Schlossseite kann die Verschraubung wie auf der Bandseite erfolgen. Danach sollte die einwandfreie Schließfunktion und Gangbarkeit der Tür geprüft werden. Erst dann ist Montageschaum oder Isoliermaterial in die Fugen zwischen Mauerwerk und Blendrahmen zu geben. Hierzu ist unbedingt der Rahmen auszusteifen.

Einstellen der Türfunktion
Dies erfolgt an den Bändern. Denn je nach Ausführung besitzen diese unterschiedliche Stellschrauben, welche eine Anpassung in senkrechter wie auch waagerechter Richtung erlauben. Eine Höhenverstellung wird zu aller erst am unteren Band vorgenommen und die oberen Bänder nur nachgestellt.